Mühlenkreis-Handballer im Blickpunkt! Teil 2! Heute mit André Fuhr

Da das Gespräch mit André Fuhr so unglaublich interessant war, habe ich mich entschieden einen zweiten Teil des Gesprächs zu veröffentlichen.
Hier geht es vor allem um den Frauenhandball, seine Arbeit bei Borussia Dortmund und die verweigerte Meisterschaft.
Gerade, dass Borussia Dortmund die Meisterschaft verwehrt wurde, können viele nicht nachvollziehen. Auch ich habe hier schon einmal über das Urteil des HBF geschrieben. Ich fand und finde einfach die schnodderige und respektlose Art der HBF unpassend und nicht länger tragbar. Das war ein harter Schlag für André Fuhr und seine Mannschaft. Umso mehr freue ich mich, dass André da ausführlich drüber gesprochen hat. Bemerkenswert, dass er in unserem Gespräch doch unaufgeregte und milde Worte gefunden hat.

Zweifelhafte (sportliche) Entscheidungen in der Corona-Zeit treffen auch den Handball-Sport

Es zeigt sich, das Deutschland und ein großer Teil ihrer Entscheidungsträger, kein vernünftiges Krisen-Management beherrscht. Der THW Kiel wird mit 44:8 Punkten zum Meister gekürt. 4 Punkte dahinter die SG Flensburg-Handewitt, durchaus noch mit Chancen auf die Meisterschaft. Die Damen von Borussia Dortmund werden als Tabellenführer mit 34:2 Punkten nicht zum Meister erklärt. Was aber wohl nicht an den Tabellenzweiten SG BBM Bietigheim liegt. Die liegen zwar mit 33:3 Punkte knapp auf dem 2. Rang. Warum es da keine Meisterkrönung gab, das verstehe wer will. Heiße Diskussionen folgten. Auch die internationalen Handball-Entscheidungen Champion-League, EHF-Cup, WM-Qualifikation sehe ich etwas kritisch und voreilig getroffen.